Geschichtsverein Nörten-Hardenberg
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Die Anfänge von Northun

recherchiert und zusammengestellt von Rudolf Roth

 

 

Ehe wir auf die Anfänge von Nörten / Northun eingehen, nehmen wir uns die geologischen Gegebenheiten  vor:

Die Anfänge:  Durch Verschiebungen der Kontinente ( Europa) entstand der Leinegraben mit der " Furt" unterhalb von  " Steina " --- Marienstein. Schließen wird zunächst unsere Augen und stellen wir uns das Leinetal  dort in seinen Anfängen : Es gab keine Eisenbahnlinie - die Anhöhe bei Marienstein war  noch  als Hügel komplett  .                                   Es gab keine Zuckerfabrik - das Gelände war dort im Leinetal flach und - je nach  mit   Ausuferungen / Überschwemmungen der Leine unpassierbar.

 

Durch die Einmündungen der Bäche in die Leine : Rode ( von Osten ) und Espolde  ( von Westen ) wurden der Leinefluß behindert  /aufgehalten und die  in der Stömung mitgegissenen Kiesssteine im Leinebetet abgelagert. Nach und nach wurde der Durchlass in der Leine höher und höher.  Wenn man von der Furt aus nach Norden gehen oder ( mit Pferden / mit einer Kutschegelanagen  wollte ) ging / fuhr man auf der Ostseite entlang der Leine zum etwa 1000 Meter entfernten  flachen  Gelände an der heutigen Stiftskirche / dem Stiftsplatz . Heute sind dort die Straßen  : Im Kniepestal,Leineweg,Papengrabenweg,Hagenstraße, Mühlengasse . Die ersten Siedlungshäuser  waren zunächst ungeschützt und erhielten dann einen Wall, einen Teil der Mauer bzw. - im Osten - einer Palisade aus Baumstämmen. Dort floß der Bach die Bever in einem Bogen nach Süden und bog dann nach Westen ab.. Mündete schließlich in die Leine.

 

Auf dem Felsen " Beverstein " - dem heutigen Hardenberg - hatte der Erzbischof von Mainz sein festes Haus  -  im Leinetal befinden sich heute erste Spuren einer Besiedlung. Diese gab es in der Siedlung Northun  gab es dort ab etwa 400 n. Chr. Bei Ausgrabungen der damaligen Siedlung der Rössener  ( ca. 4500 v. Chr )  im Raum Großenrode  - fand man Siedlungssspuren - im Nörtener Wald  - aus der Zeit der jüngeren Steinzeit  - sind Reste von Hügelgräbern. Ab etwa 800 n. Chr. entstanden am  Westhang des Leineholzes ein Burgwall mit Graben und Palisaden. Diese hatte der Erzbischof von Mainz   - wegen des dortigen Durchgangs / die dortige Geländefurt - einrichten  lassen. Hier konnte man von den Passanten ( Mensch / zu Fuß oder der Wagen / Kutsche  ) Zollge-bühren kassieren und das Gebiet mit " Militär / Soldaten " sichern  .

Das Gut " Steina" - Namensgebung durch den nordöstlich 500 Meter  entfernten Felsen " Beverstein "  war durch die Furt der Leine weit über das Reich der Römer bekannt und genutzt. Hier führten die wichtigen Hauptwege von Norden nach Süden   - und von Westen nach Osten. ( Solling / Harz )  An dieser Furt lag der " Harster Heerweg- eine im Leineberggebiet entscheidende Trasse. Nach Osten war dies zum Beispiel die Zuwegung zum Harz - nach Goslar  und den bis dahin errichteeten Burgen ( Katlenburg. Pöhlde etc. ). Dieser Überlandweg führte unterhalb des heutigen Hardenberger Waldgeländes / Burggeländes nach Osten zum heutigen Bereich Bühle ( Bühlheim) .

Das   dann ausgebaute Kloster Steina / dem heutigen Marienstein wurde 995 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1005 erhielt die Siedlung den Peterstift - Häuser für / mit 12 Klerikern / Kanonikern .( Grundzüge übernahm man von der Christianisierung .  Seit 78o n. Chr. gehörte dieses Gebiet zum  Erzbistum Maiz. Es waren  keine Kloster- die Hauseigentümer. Sie  konnten das Haus verkaufen und dann wo anders wohnen.  - Im Hause Stiftsplatz 1 lebte - residierte Johann Wolf. Sein Grab befindet sich heute an der Nordseite der " St. Martins-Pfarrkirche .  Der Missionar der Deutschen ( Bonifatius) 673 - 754 n. Chr.  - angelsächsischer Mönch - Reformator  im Frankenreich und  päpstlicher Legat für " Germanien " ( lebte,wohnte  und wirkte hier ) und war Missions-Erzbischof. Von dieser Zeitan  wurden die Namen  "Maria" ( Marienstein, Kloster Steina , Mariaspring -Quelle in Bovenden, Kirchennamen in Northeim. Hardegsen . )  und Martin - Heiligen-Name der  katholischen Kirche St. Martin in Nörten an vielen Stellen genutzt und verehrt. Diese Pfarrei war damals Zentrum des Dekanates Nörten. Es reichte bis ins Eichsfeld . 

 

 

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