Geschichtsverein Nörten-Hardenberg
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Stiftsplatz 3

Kanonikerhaus und St. Josef Stift

 

1670 Kanonikerhaus. Als nach der Säkularisierung im Jahre 1814 der letzte Kanoniker Wolfgang Holzhausen auszog, verkaufte 1833 die Klosterkammer in Hannover das Haus mit großem Garten an den Kaufmann Karl Jordan.

1849 erwarb es Friedrich Matthias.

1871 neuer Besitzer Kaufmann Hermann Richter und Wilhelm Kleeberger die im Hintergebäude eine Kleinmöbelfabrik für Pfeifen und Klavierhocker betrieben.

1890 Kaufmann Hermann Richter ist nach Göttingen verzogen und Wilhelm Kleeberger verlegt den Betrieb in die neu erstellten Gebäude im Leineweg Nr. 2

1908 fiel der ganze Besitz dem Mutterhaus der barmherzigen Sankt Vincenz-Schwestern in Hildesheim zu.

Am 10. April 1969 feierte die Martinigemeinde 75 Jahre und am 03. Juli 1994 100 Jahre erfolgreiche Arbeit der Schwestern in Nörten.

1996 wurde die Niederlassung der Vinzentinerinnen in Nörten geschlossen und das Gebäude mit Kindertagesstätte ging in den Besitz der Kath. Kirchengemeinde St. Martin über.

2000 erwarb die Alten- und Pflegeheim Nörten-Hardenberg GbR das Gebäude und nutzt es nach umfangreicher Sanierung als Verwaltungsgebäude für den Benediktuspark.

Ansichtszeichnung aus dem Jahr 1910 rechts nebendem ehemaligen Schwesternhaus
1968
Gewölbekeller im Haus Stiftsplatz 3
Gewölbekeller
Tür zum Gewölbekeller
Skizze der Gewölbekeller
Stiftsplatz 3 während der Ausgrabungsarbeiten.
Die Festschrift zum 100-jährigem Jubiläum des St. Josef-Stiftes und des kath. Kindergartens können Sie hier downloaden. Diese Festschrift wurde von Wolfgang Hinz erstellt.
Festschrift St. Josefsstift 100 Jahre Qu[...]
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