Geschichtsverein Nörten-Hardenberg
Geschichtsverein Nörten-Hardenberg

Stiftsplatz 1

Hier wohnte der Jesuit und Historiker und Jesuitenpater Johann Wolf – geboren am 19. Juli 1743 in Kreuzeber (heute Kreuzebra). Sein Vater war Tuchhändler. Abitur in Heiligenstadt.

1773 nach dem Studium am Heiligenstädter Gymnasium angestellt.

1785 durch den Mainzer Kurfürsten Friedrich Karl Joseph an das St. Peters Stift in Nörten berufen.

Von 1785 bis1826 hat der fleißige Forscher, Geschichtsschreiber und Kanoniker hier in Nörten gewirkt.

Einige Schriften Wolfs: Geschichte über die Hardenberger, Politische Geschichte des Eichsfeldes, Kirchengeschichte von Duderstadt, Heiligenstadt und Dingelstädt.

Am 23. April 1826 verschied Wolf und fand auf der Nordseite der Martinikirche seine letzte Ruhestätte.

Eine ausführliche Biographie über Johann Wolf finden Sie unter folgendem Link: https://www.deutsche-biographie.de/gnd117444731.html#adbcontent

 

Nach Wolfs Tod verkaufte die Klosterkammer die Curie an:

  • Amtmann Deichmann vom Hardenberg
  • 1860 Tierarzt Meyerberg, danach Ludwig Böttcher,
  • Graf Oscar von Hardenberg
  • Dr. med. Finger (seine Frau war Urenkelin des preußischen Generales Scharnhorst)
  • Kali-Werk Reyershausen
  • Ab 1939 Schlachtermeister Macke aus Hildesheim
  • Änne Woschnitza, geb. Asmuth
  • Ernst Asmuth
  • Seit 1995 Ehepaar Carola Reuter-Liehr (Diplompädagogin)                             und Alexander Tyka (Kinder- und Jugendpsychiater)

 

Stiftsplatz 2 in Jahre 1910
Stiftsplatz 1 Baugeschichte/Typ: überwiegend verputztes und verkleidetes Fachwerk – typisch für das 18. und 19. Jahrhundert. Das Haus war van Anfang an (1776) gelb verputzt.
Das Grab von Johann Wolf an der Nordseite der katholischen Kirche (Am Kirchhof).
1936
Die Hofansicht des Hauses Stiftsplatz 1 heute
Brunnen im Gewölbekeller des Hauses Stiftsplatz 1
Das Innere des Brunnens
Das Fenster im Gewölbekeller
Der Gewölbekeller
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Geschichtsverein Nörten-Hardenberg