Geschichtsverein Nörten-Hardenberg
Geschichtsverein Nörten-Hardenberg

Aktuelles

Jahreshauptversammlung 2018 - Bericht-

Weil in der " Liedertafel Cocordia " in Nörten-Hardenberg die Mitgliederzahl zurückgeht und die Zukunft des tra-
ditionellen Männergesangvereins unsicher ist, hat dessen Mitglie-
derversammlung vorgeschlagen, die zum Teil historischen Unterlagen dem Geschichtsverein Nörten-Hardenberg zur Verwahrung anzuvertrauen. Dieser Bitte kam der Geschichtsverein jetzt gern nach. In Verbindung mit des-
sen jüngster Mitgliederversammlung übergaben Vorstandsmitglieder der
" Concordia" u.a. den Fundus aus der Vereinsgründung im Jahre 1857.

Zu Beginn der Versammlung konnte der 1. Vorsitzende des Geschichts-
vereins, Gerhard Jungheim, im "Balobi" im Kreis zahlreicher Mitglieder auch eine Abordnung des Gesangvereins begrüßen. Seinen Dank richtete Jungheim an alle, die bei den  unterschiedlichen Aktionen des Vereins mitgeholfen haben, das Jahr 2017 so erfolgreich zu gestalten. Die Mitgliederzahl stieg erneut und  beträgt jetzt 119.

Vor den Regularien der Jahreshauptversammlung übergaben der Vor-
sitzende der "Concordia", Wolfgang Nieland, und dessen Stellver-
treter, Ernst Kasten, den "Fundus" der Vereinigung. Neben der 150
Jahre alten Vereinsfahne ( siehe Foto) übergaben beide die  über-
lieferten Protokolle, sowie vielseitiges Liedgut (zum Teil in latei-
nischer Schrift) und weiteres Material. Seit vielen Jahren trägt die "Concordia" mit ihrem Vereinsleben zum Nörtener Geschehen bei, betonte Nieland bei seinem Rückblick unter den Applaus der Versammlung . Der Geschichtsverein sagte - nach dem besonderen  Dank an die Sänger- zu, diese Unterlagen in seinen Räumlichkeiten im Heimathaus Lange Str. 38 zu verwahren und - soweit möglich - nach und nach das  Schrifttum einzuscannen und so  über die Homepage des Geschichtsvereins allen Interessierten zur Verfügung zu stellen.

Im Jahr 2017 konnte weiterer Raum im Heimathaus Lange Straße 38 geschaffen und hergerichtet werden. Der Platz für Exponate ist etwas größer geworden. Dank eines Angebotes der Agentur für Arbeit kann - zunächst für ein Jahr - der Computerexperte Jens Rentschka aus Northeim das Material des Geschichtsvereins weiter fachgericht archivieren und es so  für die Öffentlichkeit aufarbeiten.  Bislang noch verborgene "Schätze" sollen bald allen Interessierten zugänglich gemacht werden. Weiter wird auch in Zukunft ein Raum für Büroarbeiten zur Verfügung stehen. Gebeten wurden dabei Mitglieder, bei den Öffnungszeiten des Heimathauses jeden 1. Sonntag im Monat als Aufsichtsführende zur Verfügung zu stehen.

Bei den Vorstandswahlen gab es - verbunden mit dem Dank der Versamm-
lung an die bisherigen Führungskräfte . die Bestätigung für Gerhard Jungheim als 1. Vorsitzendem, sowie für  Bilian Proffen und Andreas Tennstedt als dessen Stellvertreter. Nach dem Wegzug der Schriftfüh-
rerin Mirijam Tatomir wurde Jens Rentschka neu in  die Vereinsleitung gewählt. Kassenprüfer sind - wie bisher - Eckhard Scholz und Lothas Kennengießer.
Unser Foto zeigt bei der Übergabe der 150 Jahre alten Vereinsfahne
- geschützt im Rahmen und hinter Glas -von links  ( stehend ) Ernst Kasten, Gerhard Jungheim und Wolfgang Nieland.
Foto: Roth / n.h.

 

 

Bericht von der Jahreshauptversammlung 2017

Geschichtsverein restauriert Funde
Angebot auch für Hobbyarchäologen
Weiter steigende Mitgliederzahlen - Heimathaus fast fertig - Führungen im Ort


Nörten-Hardenberg Mit einem besonderen Angebot an seine Mitglieder und interessierte Hobbyarchäologen wartet der Geschichtsverein Nörten-Hardenberg in diesem Jahr auf. Nach der überaus ergiebigen Grabung und  interessanten Funden im Boden vor und unter einer der ältesten Siedlungen im Leinetal werden gefundene Keramikteile unter einer Fachaufsicht  im Oktober Stück für Stück zusammengesetzt.

Im historischen Ratskeller am Marktplatz in Nörten-Hardenberg konnte der 1. Vorsitzende des Geschichtsvereins, Gerhard Jungheim, Mitglieder und Gäste  zur Jahreshauptversammlung begrüßen.  Erfreut zeigte er sich  über die inzwischen auf 117 Personen angestiegene
Mitgliederzahl.  Seinen Dank sprach  er auch vor allem allen Helfern bei der  weiteren Restaurierung des Heimathauses in der Langen Straße 38 aus. Es ist über 360 Jahre alt. Dort können die Besucher  regelmäßig  immer am 1. Sonntag des Monats ( 15 bis 17 Uhr ) neben dem Kaffeetrinken  in den 2 Ebenen Einblicke in das frühere Leben in Nörten-Hardenberg nehmen. Für Gruppen und  Schulklassen werden auch  gesonderte Führungen angeboten.  Kontakt hierfür über das Internet.
Das Heimathaus ist Bestandteil des örtlichen Fachwerklehrpfades.  80 Prozent der erhaltenen Häuser im Altdorfbereich geben einen Einblick in die Bauweise vergangener Jahrhunderte wider. An mehreren Häusern wurden auch  inzwischen erläuternde Beschilderungen angebracht. Im Haus Lange Straße 75 befindet sich in einem früheren Laden vielseitiges Material mit Zeichnungen und näheren Beschrei-
bungen zur Fachwerk Bauweise. Hier können auch Führungen angeboten werden, berichtete der 1. Vorsitzende.

Aktiv können auch in diesem Jahr  geschichtlich Interssierte an verschiedenen Aktionen teilnehmen. Neben der Beteiligung am "Tag des offenen Denkmals" im September, dem Ferienprogramm der örtlichen  Kinder- und Jugendpflege ist  auch wieder ein Stand auf dem Weihnachtsmarkt  in Nörten-Hdbg. geplant. Das besondere Angebot dürfte erstmals die praktische Beteiligung an der Bearbeitung  von Keramikfunden sein. Diese wurden bei der Krypta-Grabung an der St. Martin Kirche  auf dem Stiftsplatz im Jahr  2014 geborgen und werden im Haus des Archäologen Wedekind in dessen Werkstatt in Göttingen am Freitag 27. Oktober, bearbeitet. 

Der Vorstand des Geschichtsvereins wurde von der Versammlung einstimmig entlastet.  Vorsitzender bleibt Gerhand Jungheim.  Stellvertreter sind weiter Andreas Tennstedt und Bilian Proffen. Die Schritführung hat Mirjam Tatomir . Schatzmeister ist Jürgen Werner.
Der Vorsitzende wies auf die Homepage des Geschichtsvereins Nörten-Hardenberg hin. Dort werden weiter  laufend neue Beiträge zur Nörtener Geschichte und Berichte über  historische Begebenheiten veröffentlicht. Im Internet kann der Verein unter www.geschichtsverein-noerten-hardenberg.de  aufgerufen werden. 

 

Rudolf Roth, Medienbeauftragter des Geschichtsvereins
 

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